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T wie Tonaufnahmen

Jeder, der seine eigene Stimme schon einmal auf einer Aufnahme gehört hat, weiß, dass vieles ganz anders klingt. Oft fragt man sich: Bin das wirklich ich, der da spricht?

Gerade bei Kindern kann man diesen Effekt hervorragend zur Verbesserung der Vortragefähigkeit nutzen. Eine Tonaufnahme von sich selbst zu machen ist sehr motivierend. Jeder möchte mitmachen und natürlich ein gutes Ergebnis erzielen.

Dies hat einen angenehmen Nebeneffekt:

Durch das Anhören der Aufnahme werden schnell die eigenen Schwächen beim Vorlesen oder Vortragen erkannt. Spreche ich zu langsam oder zu schnell, zu laut oder zu leise? Halte ich Satzgrenzen ein und betone ich richtig?

Erfahrungsgemäß gehen Schüler äußerst kritisch mit den eigenen Aufnahmen um und sind motiviert diese weiter zu verbessern. Dazu wird das betonte Lesen und Vortragen von sich aus geübt. Dies führt zu einer stetigen Verbesserung der Lesekompetenz.

Gerade bei Kindern mit Leseproblemen, ist ein regelmäßiges und selbstständiges Üben sinnvoll. Hierzu kann sich das Kind beim lauten Lesen eines Textes aufnehmen. Anschließend wird das Gelesene abgehört, leise mitgelesen und überprüft, ob Fehler gemacht wurden. Diese Fehler können dann im Ausgangstext markiert und beim weiteren Üben beachtet werden.