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Schullandheim Gleißenberg

 

Nachdem der Abschied von den Eltern geschafft war, begann die Aufregung, die sich in den Wochen zuvor schon merklich angestaut hatte erst richtig. Gespannt wurde dem Schullandheim entgegengefiebert und umso aufregender war es, das eigene Gepäck zu suchen und in das Zimmer „einzuchecken“.

Ein Highlight des ersten Tages war die Schulhausralley, die – zumindest bei den Schülern – dazu führte, dass sie sich schnellstens auskannten und die herumirrenden Lehrer sicher an ihr Ziel bringen konnten.

Nach dem Verteilen der geheimnisvollen Heimwehsteine, die am Ende auch das letzte Heimweh vertrieben haben, rief das Bett – die erste Nacht haben alle toll gemeistert!

Ein besonderes Erlebnis des zweiten Tages - neben den Workshops nachmittags - war für viele die Laternenwanderung. Bei absoluter Dunkelheit führte ein ortskundiger Experte  durch den Wald rund um das Schullandheim. 300 Meter unter völligem Schweigen zeigte, wie viel man selbst so weit weg von jedem Ort noch hören konnte. Aber auch die Geschichte der Totenbretter und das Gleißenberger Adventslied waren sehr interessant.

Am 3. Tag ging es dann nach Lohberg in den Bayerwald-Tierpark. Dort konnten einheimische Tiere wie Ziegen, Luchse, Wölfe, Wildkatzen, Elche, Rehe und vieles mehr gesichtet werden. Doch nach so viel Zeit, die wir draußen verbracht haben war anschließend Aufwärmen und ein kräftiges Abendessen angesagt!

Am Donnerstag gab es vormittags verschiedene Workshops zu besuchen. Von einer kreativen Schreibwerkstatt über Christbaumschmuck, Tontopfengel, T-Shirts bedrucken, einer musikalischen Winterreise, Falltechniken erlernen, wandern, bis hin zum Basteln von Windlichtern war alles dabei.

Den Nachmittag füllte ein großartiger Ausflug nach Furth im Wald zum Flederwisch. In Gruppen aufgeteilt wurde erklärt, wie man Papier schöpft, wie man richtig schmiedet, was ein Hallofon ist und man durfte sogar Goldwaschen! Doch am beeindruckendsten war die „fette Elisabeth“ – eine riesige alte Dampfmaschine -  die mit lautem Getöse zum Laufen gebracht wurde.

Nach einem so ereignisreichen Tag war der Kinoabend mit Popcorn redlich verdient.

Am Freitag wurde dann noch fleißig gepackt und aufgeräumt, bis wieder alles ordentlich in den Koffern verstaut war. Die Reise zurück nach Offenstetten begann. Man munkelt, dass sich bei dem ein oder anderen ein gewisses „Schullandheimweh“ eingeschlichen hat.....