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Eine spannende Projektwoche rund um Buch, Telefon, Radio, Fernsehen, Film, iPad & Co..

Aufgrund der Ausbildung zur „Referenzschule für Medienbildung“ lag das Thema „Mediengeschichte“ für die anstehende Projektwoche nahe. Ein anfangs abstrakt klingendes Thema verwandelte sich jedoch schnell in ein sehr praktisches und vielseitiges Projekt. Durch die Ideen und Anregungen aller beteiligten Lehrkräfte und Experten entstand ein ideenreiches, handlungs- und produktionsorientiertes Programm, auf welches sich die Schüler freuen konnten.

Zu Beginn der Projektwoche versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam in der Turnhalle. Nach eine kurzen Begrüßung durch Frau Brandl wurde den Kindern ein erster kleiner Medienbeitrag präsentiert. Zum ersten Mal durften sie die fertig gestellte Aufnahme des Schulliedes hören, welches anschließend in Form von CDs an die einzelnen Klassen verteilt wurde.
Gleich im Anschluss daran starteten die Workshops, die täglich in der 1. und 2. Unterrichtsstunde stattfanden. Schon im Vorfeld konnten sich die Grundschüler aus einer Vielzahl von Angeboten, welche von den Lehrkräften mühevoll vorbereitet wurden, für sie Interessante auswählen und erhielten entsprechende Eintrittskarten. Hierbei gab es mehrtätige Workshops wie „Wir drucken das Buch Elmar“, „Wir erstellen ein iBook“ oder „Grammophon, Schallplatte & MP3“. Aber auch eintägige Workshops standen zur Auswahl: „Computer früher heute“, „Wir bauen eine Lochkamera“, „Wir malen mit dem Computer“, „Hörclub: Die Hör-Detektive“, „Vom Telefon zum Handy“, „Wir stellen eine Druckmaschine her“ oder „Woher kommt unsere Schrift?“
Außerdem war jede Klasse während zu Gast im „mobilen Museum“, welches in der Schule aufgebaut war. Herr Hammerl, Leiter des Herzogkasten Abensberg, erklärte die Entwicklung von Ton- und Filmaufnahmegeräten an diversen altertümlichen Geräten. Als Highlight durften die Kinder in einem eigenen Charlie-Chaplin-Stummfilm mitwirken und konnten sich mittels passender Requisiten auch gleich passend einkleiden. In einem weiteren Museumsangebot, welches Herr Piendl betreute, wurde den Kindern die Entwicklung von Schrift und Papier im Laufe der Zeit näher gebracht. Hier durften die Schülerinnen und Schüler auch selbst ans Werk und sich am Drucken zu versuchen.
Passend zum Thema Medien wurde ein Kinotag in die Projektwoche integriert. So fuhren die Klassen  am Donnerstagmorgen nach Abensberg ins Roxy Kino. Nachdem sie sich mit den üblichen Kinosüßigkeiten eingedeckt hatten, begann der Film „Auf dem Weg zur Schule“ (Trailer: http://www.kino.de/kinofilm/auf-dem-weg-zur-schule/148684 ), welcher die Kinder doch etwas nachdenklich stimmte.
Daneben wurde die Projektwoche auch von in der Aula aufgebauten Stationen begleitet, die Lehrkräfte mit Arbeitsaufträgen und praktischem Material mit der Möglichkeit zum selbständigen Erarbeiten vorbereiteten. Hier konnten sich die Kinder kreativ austoben und eigene Höhlenmalereien erfinden, Computer in Einzelteile zerlegen oder etwas über die Geschichte des Telefons und der Tonaufnahme erfahren.
Alles in allem verbrachten Schüler und Lehrkräfte eine vielseitige, produktive und spannende Projektwoche, die sie viel Neues über Medien und ihre Geschichte erfahren ließ.