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„Du darfst heute die Wiese probieren!“

 

Mit diesen Worten empfing uns die nette Radula-Mitarbeiterin zu unserer Wiesenerkundung am Dienstag, dem 1. Juli.

„Wie soll denn das gehen?“, dachten sich viele der Schüler und die Neugier war groß. Zunächst ging es von der Schule zur nahegelegenen Wiese. Unterwegs erfuhren wir viel über die Wiesenpflanzen und die Entstehung ihrer Namen. So hat der Löwenzahn seinen Namen wegen der Form seiner Blätter, die an das Gebiss eines Löwen erinnern. Auch die Schafgarbe hat ihren Namen einem Tier zu verdanken – nämlich dem Schaf. Denn die Blätter der Schafgarbe sind dessen Lieblingsspeise.

„Diese Pflanze kenne ich, das ist die Kamille! Daraus kann man leckeren Tee kochen!“, ruft ein Schüler freudig. Dass dies nur fast richtig ist, bekommen wir gleich erklärt: Diese Pflanze heißt nämlich Hundskamille. Der Name wird wegen der kamillenähnlichen Blätter verwendet, wobei "Hund" abfällig gemeint ist, da die für die Echte Kamille charakteristische Heilwirkung fehlt.

Endlich an der Wiese angekommen, wurde kräftig Brotzeit gemacht und endlich die Wiese „probiert“. Es gab leckere Brote mit süßem, selbstgemachtem Löwenzahngelee. Köstlich! Alle waren sich einig: Uns schmeckt die Wiese!

Frisch gestärkt, durften wir einmal Maulwurf sein und blind durch einen schmalen Gang kriechen um dort einen Wurm zu ertasten. Gar nicht so leicht, wenn man nichts sieht! Anschließend spielten wir Raupe und machten uns auf die Suche nach versteckten Tieren. Nachdem wir alle Tiere entdeckt hatten, versuchten wir selbst kleine Wiesentiere mit der Becherlupe einzufangen, um sie genau zu betrachten. Selbstverständlich wurden sie danach gleich wieder in die Freiheit entlassen.

Viel zu schnell verging die Zeit und nach einem interessanten und lustigen Wiesenvormittag machten wir uns auf den Rückweg zur Schule.